• Spiritual Care im Alltag und Beruf
  • SOUL INJURY® Weiterbildungen (Schweiz, Deutschland und Österreich)
  • Palliative Beratung im interdisziplinären Umfeld mit Schwergewicht
    Spiritual Care 
  • Beratung bei Verlust- und Trauer
  • Dignity Therapie

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SOUL INJURY® - Als Ressource in der Arbeit von Spiritual Care und Palliative Care

Negative Ereignisse, die uns erst kürzlich oder schon vor langer Zeit widerfahren sind, können unser Verhalten im Privat- sowie im Berufsleben stark beeinflussen. Oftmals schränken sie uns unbewusst in unserer Vitalität ein und wir stehen immer wieder vor gleichen oder ähnlichen Problemen. Die aufkommenden Gefühle werden als unangenehm wahrgenommen und deshalb auf die Seite geschoben. „Weshalb soll ich mich damit belasten“, fragen wir uns. Dabei wären gerade diese Gefühle die Signale, die uns wieder zur inneren Vitalität aufrufen möchten. Sie wollen Beachtung erhalten, damit sie endlich in Frieden mit uns leben können. Es sind gerade diese, für uns als negativ empfundenen Signale, die uns Kraft zurückbringen können. Heute wissen wir, dass ein belastendes Ereignis eine Soul Injury hervorrufen kann.  Soul Injury auf Deutsch heisst: Seelenverletzung. Eine Soul Injury findet man in einem unbewältigten Verlust oder in einer unverarbeiteter Scham oder Schuld. Betroffene, Erwachsene und Kinder, leiden oftmals jahrelang unerkannt. Soul Injury ist nicht nur ein Begriff, es steckt auch ein Behandlungskonzept dahinter, welches unterstützend bei therapeutischen PTBS-, Krisen- und Stressinterventionen empfohlen wird. Soul Injury hat sich auf Menschen mit schwieriger Vergangenheit spezialisiert.  Auch hier in Europa gibt es Menschen die eine schwere Vergangenheit haben und vielleicht darunter leiden. Denken wir an Verdingkinder, Menschen von mentaler und körperlicher Gewalt, Kriegs- oder Terroropfer, Flüchtlinge, Kriegssoldaten, First Responder, Opfer von Mobbing, Menschen mit schweren chronischen Krankheiten, Menschen die von einer Umweltkatastrophe heimgesucht wurden etc.  Die professionelle innerseelische Begleitung, wie dies das Konzept von SOUL INJURY® vorschlägt, hilft Experten u.a. auch die kommunikative Kompetenz in Krisensituationen zu optimieren. 


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Spiritual Care im Alltag und Beruf

Auch in sehr schweren Lebenssituationen gibt es Möglichkeiten um Zuversicht, Kraft und Hoffnung zu schöpfen. Spiritual Care bedeutet auch: Menschen in schweren Lebenssituationen, z.B. Trauma, Krankheit und Todesnähe in ihren existenziellen, spirituellen oder religiösen Bedürfnissen auf der Suche nach Lebenssinn, Lebensdeutung sowie bei der Krisenbewältigung zu begleiten. Eine Spiritual Care ist konfessionsneutral und hat in der Regel ein breites professionelles Netzwerk, das im Bedarfsfall jederzeit einberufen werden kann (z.B. Notfallstellen, Polizei, Seelsorge der verschiedenen örtlichen Kirchen, Spital, Therapeuten etc). Die Spiritual Care ist eine zertifizierte Fachausrichtung, welche auch an einigen Universitäten in der Schweiz angeboten und immer häufiger von Ärzten, Sozialarbeitern, Pflegefachpersonen etc.  besucht wird.

"Eines meiner Ziele ist es, verlorene Ressourcen zu erkennen und zu aktivieren und Menschen - meist in ihrer schwersten Lebenssituation -  in Würde und auf menschliche Art zu stützen und zu begleiten."
Sandra Ulrich CAS Spiritual Care

Meine Art zu arbeiten wurde auch inspiriert durch...
"Spirituality can be an important element in the way patients face chronic illness, suffering, and loss. Physicians need to address and be attentive to all suffering of their patients—physical, emotional, and spiritual. Doing so is part of delivery of compassionate care. I think we can be better physicians and true partners in our patients' living and in their dying if we can be compassionate: if we truly listen to their hopes, their fears, and their beliefs and incorporate these beliefs into their therapeutic plans."
Christina M. Puchalski MD, MS (Source: The role of spirituality in health care 2001)

Broschuere_Leitlinien_Spiritual_Care_in_Palliative_Care_de_RZ_low.pdf


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Palliative Care

Der Begriff «Palliative Care» wird international verwendet und mehr und mehr auch im nichtenglischen Sprachraum benutzt. «Palliative Care» leitet sich ab aus dem lateinischen «pallium», was einem mantelähnlichen Umhang entspricht. Das englische Wort «care» heisst «Pflege», umfasst aber mehr als das: «I care for you» bedeutet auch «ich sorge mich um dich». Und: «du bist mir wichtig». Die Palliative Care umfasst die Betreuung und die Behandlung von Menschen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen und/oder chronisch fortschreitenden Krankheiten. Sie wird vorausschauend miteinbezogen, ihr Schwerpunkt liegt aber in der Zeit, in der die Kuration der Krankheit als nicht mehr möglich erachtet wird und kein primäres Ziel mehr darstellt. Es wird angestrebt Patientinnen und Patienten eine ihrer Situation angepasste optimale Lebensqualität bis zum Tode zu gewährleisten und die nahestehenden Bezugspersonen angemessen zu unterstützen. In der Schweiz gibt es immer mehr professionelle Palliative Care Teams, die auch beim Patienten Zuhause die Pflege übernehmen können (z.B. Spitex).

Mehr zu Palliative Care erfahren Sie unter: www.palliative.ch oder www.palliativ-zug.ch



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Hospice Care


Unter dem Begriff „Hospiz“ versteht man ein umfassendes Konzept in der End of Life Care. Das Ziel ist es: Das Leiden zu lindern, das Sterben möglichst in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen und auch den Angehörigen in der schweren Zeit des Abschieds und der Trauer beizustehen. In der Schweiz gibt es - verglichen zu anderen Ländern wie z.B. der USA - erst wenige Hospize.

"There is a strong interest and emphasis on acute care and healing curative treatment. We have fantastic access to the most expensive and best technological possibilities for prolonging life in Switzerland. Also, there has not been so much focus on the whole chronic care approach and living with an illness. This is possibly because we have a fragmented health care system: with hospitals as economic entities, long term care through nursing homes mostly paid out of pocket and home care. Switzerland has very few hospices. The expectation is that health problems can be managed and cured by fantastic hospital care and there is no sole responsibility for the whole range of health network institutions, like in a national health service."
Prof. Dr. med. Steffen Eychmüller,  SWI - Swiss Info Jul 11, 2016

Hospice Care USA:
Hospiz-Programme in den USA werden in speziell dafür eingerichteten Hospizen mit einem professionellen, interdisziplinären Team oder direkt beim Patienten Zuhause angeboten. Zudem gehen solche interdisziplinäre Hospiz-Teams auch direkt in Krankenhäuser und Pflegeheime und unterstützen ihre Patienten, sowie das dort ansässige Team, mit ihrer Dienstleistung vor Ort (z.B. Comfort Care Hospice).
(Source: MedicinNet/Comfort Care Hospice)



März 2019: Vier eindrückliche Tage mit Comfort Care Hospice in the USA.
Gegegenseitige Schulung in den Bereichen Hospice Care, Grief Counseling and SOUL INJURY®.
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Mitgliedschaften:


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